Verstopfung beim Baby Expertenwissen

Wusstest du, dass…

…etwa 30% aller Babys an Verstopfung leiden?

Und dies während einer Nahrungsumstellung etwas ganz Normales ist? Zudem kann auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr die Ursache einer Verstopfung sein. Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Ursachen. Diese werden im späteren Verlauf kurz erläutert. Vorab sei aber folgendes gesagt. Bei folgenden Fällen solltest du unbedingt zum Arzt gehen. Wenn du dir unsicher bist. Oder wenn sich der Gesundheitszustand deines Babys zunehmend verschlechtert.

 

Wie hilft dieser Beitrag dir und deinem Baby?

Dieser Beitrag soll dir in kurzer Form Antworten auf folgende Fragen geben.

  • Was ist eine Verstopfung?
  • Wie entsteht sie?
  • Anhand welcher Anzeichen kann ich sie erkennen?
  • Welche Ursachen gibt es?
  • Wann sollte ich zum Arzt gehen?
  • Was kann ich tun, um meinem Baby zu helfen?
  • Was kann ich vorbeugend tun, damit es erst garnicht zu einer Verstopfung kommt?
  • Welche Ansprechpartner gibt es wenn ich spezielle Fragen habe?

 

Verstopfung verstehen

Was ist eine Verstopfung?

Eine Verstopfung (Obstipation) bezeichnet eine erschwerte Darmentleerung. Dabei spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Es wird unterschieden zwischen gestillten Babys und Babys, die Ersatznahrung bekommen. Bei manchen Babys erfolgt die Darmentleerung nur wenige Male pro Woche. Bei manchen Babys kann der Stuhlgang 10 bis 14 Tage ausbleiben. Dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Verstopfung bei deinem Baby. Eine Verstopfung tritt bei gestillten Babys eher selten auf. Das liegt daran, dass Muttermilch sehr gut verdaulich ist.

Eine Verstopfung bei einem Baby tritt grundsätzlich mit der Gewöhnung des Darms an neue Nahrung auf. Denn der Darm deines Babys muss erst lernen die neuen Inhaltsstoffe zu verdauen. Diesen Prozess kannst du durch folgende Maßnahmen positiv beeinflussen. Durch eine gezielte Auswahl von Lebensmitteln wie Obst und Gemüse. Eine an den Entwicklungsstand deines Babys angepasste Dosierung der Lebensmittel oder Ersatznahrung. Zudem durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

 

Anzeichen einer Verstopfung bei deinem Baby

Bei deinem Baby erkennst du es deutlich an der Anstrengung beim in die Windel machen. Weitere Anzeichen sind die Konsistenz, Feuchtigkeit und Form des Stuhls. Wenn etwas Blut im Stuhl ist, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Verstopfung. Dies ist in den meisten Fällen auch mit Schmerzen für dein Baby verbunden. Du solltest nun beim Wechseln der Windel sehr auf Sauberkeit und Pflege des Baby-Pos achten. Nutze dafür spezielle Wundschutzsalbe, z.B. mit Zink und Panthenol. Flüssiger Stuhl kann ebenfalls auf eine Verstopfung hinweisen. Dieser entsteht durch Vergärungsvorgänge im Darm. Dies kann leicht mit Durchfall verwechselt werden.

 

Ursachen einer Verstopfung

Eine Nahrungsumstellung und falsch ausgewählte Lebensmittel sind meistens die Ursache einer Verstopfung. Darüber hinaus führt zu wenig Flüssigkeitszufuhr und eine falsche Dosierung der Ersatznahrung zu Verstopfung bei deinem Baby. Psychische Probleme wie Stress oder Angst können ebenfalls eine Verstopfung begünstigen. Auch zu wenig Bewegungsfreiheit kann zu einer Verstopfung bei deinem Baby führen. Dem kannst du mit Babygymnastik entgegenwirken.

 

Ab wann zum Arzt gehen?

Du solltest zum Arzt gehen wenn du dir unsicher bist und Fragen hast. Definitiv zum Arzt solltest du bei sich verschlechterndem Gesundheitszustand deines Babys. Bei folgenden akuten Anzeichen solltest du ebenfalls einen Kinderarzt aufsuchen. Situationsbedingt solltest du einen Notarzt verständigen.

  • Längere Zeit harter, angespannter Bauch,
  • Sichtbar Schmerzen beim Herausdrücken des Stuhls,
  • Stuhl in Form von mehreren festen, trockenen und ggf. großen Kugeln,
  • Blut im Stuhl,
  • Anzeichen von Dehydrierung (Austrocknen aufgrund zu geringer Flüssigkeitszufuhr).

Neben einem Kinderarzt kannst du auch einen Gastroenterologen aufsuchen. Das ist ein Spezialist für Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Du willst mehr Details wissen? Also weitere Anzeichen, Ursachen und Hinweise für einen notwendigen Arztbesuch? Dann klicke hier für den Ratgeber mit noch mehr Expertenwissen.

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Verstopfung auflösen

Massagen und Wärme für dein Baby

Du solltest dein Baby zunächst warm baden. Anschließend kannst du die Verstopfung mit einer Spezial-Massage des Babybauchs behandeln. Verwende für eine bessere Wirkung etwas Öl, z.B. Kümmel-Öl. Eine andere Möglichkeit der Wärmezufuhr wäre ein Kirschkernkissen.

Neben einer Massage des Steißbeins kann auch das Massieren der Füße helfen. Eine ebenso bewährte Methode ist das Beinkreisen oder Fahrrad fahren.

 

Medikamente gegen Verstopfung beim Baby

Falls du mit den natürlichen Methoden nicht weiter kommst, können deinem Baby Medikamente helfen. Beispiele dafür sind Milchzucker, Lactulose oder Macrogol. Ebenfalls bewährt haben sich spezielle Zäpfchen, z.B. Kümmel-Zäpfchen. Bei sehr hartnäckigen Verstopfungen kannst du nach Absprache mit einem Kinderarzt auf einen Einlauf mittels Mikro- oder Miniklistiere zurückgreifen.

 

Homöopathie beim Baby

Wenn du deinem Baby mit natürlichen Mitteln helfen willst, können dir homöopathische Wirkstoffe helfen. Der dabei eingesetzte Wirkstoff wird abgestimmt auf dein Kind und dessen Verstopfungssituation in verdünnter Form als Kügelchen (Globuli) verabreicht. Globuli schmecken süßlich und werden daher vom Kind sehr gut angenommen. Ein weit verbreiteter Wirkstoff ist Nux vomica. Besser bekannt als „Brechnuss“.

Weitere Massage-Methoden und deren genaue Erklärung, Öl-Empfehlungen und viele hilfreiche Tipps findest du im Ratgeber. Er enthält darüber hinaus weiteres Hintergrundwissen und was du zu den Medikamenten und deren Anwendung sowie Dauer bis zum Eintreten der Wirkung wissen solltest. Zudem findest du darin die richtigen Ansprechpartner und spezialisierte Websites, was du bei der Auswahl und dem Verabreichen von Globuli beachten solltest.

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Einer Verstopfung beim Baby vorbeugen

Auf dein Baby abgestimmte Ernährung

Eine an das Entwicklungsstadium deines Babys angepasste Ernährung ist die beste Methode eine Verstopfung zu vermeiden. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei immer eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, um den Stuhl weich zu halten und ohne große Anstrengungen ausscheiden zu können. Zur Anregung der Verdauung bei nicht gestilltem Baby kannst du auch Milchnahrung mit pre-biotischen Ballaststoffen ausprobieren. Nach ca. 1-2 Wochen sollte der Stuhl weicher sein. Wenn du bereits mit Brei fütterst, solltest du Obst wie Apfel, Birne oder Pflaume verwenden.

Was du bei der Auswahl sowie Zubereitung der Babynahrung und darüber hinaus beachten solltest, erfährst du im Ratgeber. Zudem bietet er dir konkrete Listen mit Nahrungsmitteln, die beim Auflösen und Vorbeugen einer Verstopfung helfen. Außerdem bekommst du eine Liste mit Nahrungsmitteln, die du auf garkeinen Fall verwenden solltest. Du erfährst zudem, warum Ballaststoffe so wichtig für eine möglichst verstopfungsfreie Ernährung deines Babys sind. Schließlich erfährst du wie du mit Distel-Öl aus der Färberdistel einer Verstopfung vorbeugst.

 

Weitere Tipps für dich und dein Baby

Neben den genannten Ursachen können auch psychologische Probleme eine Verstopfung auslösen. Beispiele wären Stress in der Familie oder beim Töpfchentraining. In bestimmten Fällen kann auch eine Blockade dazu führen. Du solltest zudem versuchen, mit Babygymnastik einer Verstopfung bei deinem Baby vorzubeugen. Weitere Erläuterungen zu diesen Tipps findest du im Ratgeber.

 

Video-Zusammenfassung

Das folgende Video ist eine gute Zusammenfassung zum Thema Verstopfung beim Baby. Dabei wird nochmal auf die wichtigsten Aspekte eingegangen. Beispielsweise was eine Verstopfung ist, warum und wann sie auftreten kann. Zudem woran du sie erkennst und wie du sie auflösen und ihr vorbeugen kannst. Schließlich wird ebenfalls erwähnt, ab wann du mit deinem Baby zum Arzt gehen solltest.

 

 

Wie du 14 Stunden deines Lebens sinnvoller nutzen kannst

Der Text den du hier siehst ist eine stark verkürzte Variante des hier erhältlichen Ratgebers, in dem weitaus mehr Expertenwissen, Tipps & Tricks, Checklisten und Ansprechpartner enthalten sind. Falls du noch mehr wissen möchtest, kannst du das eBook zum Schnäppchenpreis sofort kaufen und auf einem Gerät deiner Wahl lesen.

Der Rechercheaufwand für diesen Ratgeber betrug 850 Minuten oder umgerechnet 14 Stunden. Diese Zeit wäre doch viel besser in die Fürsorge deines Kindes investiert. Erspare dir das Durchforsten vieler Websites oder Lesen von Büchern. Nutze diesen Ratgeber und die frei gewordene Zeit lieber um für dein Kind da zu sein!

Verstopfung Baby Ratgeber

 

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Der Ratgeber soll dir auf verschiedene Weise eine Hilfe sein. Er soll dir helfen, eine Verstopfung zu verstehen und sie zu erkennen. Anschließend sollst du die Ursachen abstellen können. Wenn dein Baby an Verstopfung leidet, wirst du in der Lage sein sie aufzulösen. Mit dem Wissen um die richtige Ernährung, kannst du ihr sogar vorbeugen. Zudem wirst du erfahren, wann du zum Arzt gehen solltest, um deinem Baby schnell zu helfen. Dadurch reduzierst du zum Einen die Zeit, in der dein Baby an einer Verstopfung leiden würde und zum Anderen ersparst du dir eine Menge Stress.

Da eine Verstopfung von Kind zu Kind unterschiedlich ist, gibt es verschiedenste Ursachen und Lösungswege. Mit Hilfe dieses Ratgebers wirst du einen guten Überblick zu diesem Thema bekommen und konkrete Mittel und Methoden kennen, um mit einer Verstopfung bei deinem Baby souverän umzugehen.

 

Hinweis

Die auf dieser Website aufgeführten textuellen Informationen und Inhalte des Ratgebers basieren auf einer ausführlichen Internetrecherche und wurden, ergänzt durch eigene Erfahrungen, nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Quellenangaben befinden sich am Ende des eBooks. Der Autor hat die Absicht, Menschen hilfreiches und informatives Wissen zu vermitteln. Der Autor ist kein Arzt und weist ausdrücklich darauf hin im Zweifelsfall und zum Wohle des Kindes einen ausgebildeten Arzt aufzusuchen und sich beraten zu lassen! Dieser Text stellt keine kompetente Beratung, wie es ein ausgebildeter Arzt leisten könnte, dar.